US-Präsident Barack Obama hat Japan gedrängt, bei den Verhandlungen mit Südkorea zur Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee in Kriegszeiten aktiv Maßnahmen zu ergreifen.
Laut diplomatischen Quellen machte der stellvertretende nationale Sicherheitsberater Ben Rhodes die entsprechende Äußerung während einer Pressekonferenz am Samstag auf Hawaii.
Präsident Obama habe Japan dazu ermutigt, Maßnahmen zu treffen, um die legitimen Beschwerden der Trostfrauen und der Koreaner anzugehen. Er habe Japan aufgefordert, das Erbe der Geschichte zu beachten und Maßnahmen zu treffen, um sich mit diesem Erbe zu beschäftigen, sagte Rhodes.
Präsident Obama habe auch deutlich gemacht, dass es im Interesse Südkoreas liege, auf die Angelegenheit einzugehen und gute Beziehungen mit Japan zu unterhalten, hieß es weiter.