Japans Außenminister Fumio Kishida hat die am Montag mit Südkorea erzielte Einigung zur Trostfrauenfrage als historischen Meilenstein bezeichnet.
Das sagte der Diplomat im Gespräch mit japanischen Journalisten im Anschluss an die Gespräche mit seinem Amtskollegen Yun Byung-se in Seoul.
Er sei überzeugt davon, dass beide Staaten sich auf eine zukunftsorientiere Ära zubewegten, da dem Dauerthema mit der Einigung ein Ende gemacht worden sei.
Zu Tokio Zusage, eine Milliarde Yen für die Opfer zu zahlen, sagte der Minister, dass es sich nicht um eine Entschädigung der japanischen Regierung handele, sondern um ein Projekt für die Wiederherstellung von Ehre und Würde der Opfer.
Er bekräftigte außerdem, dass die Haltung seines Landes zum Normalisierungsabkommen von 1965 unverändert bleibe.
Zur Mädchenstatue vor der japanischen Botschaft in Seoul zum Gedenken an die Opfer der Verschleppungen im Zweiten Weltkrieg sagte Kishida, dass diese seines Wissens an einen anderen Standort verlegt werde.