Öffentliche Schulen im US-Bundesstaat Kalifornien werden voraussichtlich ab 2017 die Sexsklaverei für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg im Unterricht behandeln.
In den Änderungsentwurf zum Lehrplan für Geschichte und Sozialwissenschaft, der ab 2017 für die zehnte Klasse in öffentlichen Schulen in Kalifornien gelte, sei die Frage der Sexsklaverei der japanischen Armee neu aufgenommen worden, schrieb die japanische Zeitung „Sankei Shimbun“.
In dem am Freitag bekannt gegebenen Entwurf stehe, dass Trostfrauen, ein Euphemismus für Sexsklavinnen, von der japanischen Armee in besetzten Gebieten vor dem Zweiten Weltkrieg und inmitten des Kriegs verschleppt worden seien. Trostfrauen könnten als ein Beispiel einer institutionalisierten Sexsklaverei oder als einer der größten Fälle von Menschenhandel im 20. Jahrhundert im Unterricht behandelt werden, hieß es.