Die UN-Generalversammlung hat eine Menschenrechtsresolution zu Nordkorea verabschiedet.
Darin wird auch gefordert, Verantwortliche für Menschenrechtsverstöße in Nordkorea vor den Internationalen Strafgerichtshof zu bringen.
Auf der Sitzung am Donnerstag stimmten 119 Mitglieder für die Resolution. Es gab 19 Gegenstimmen und 48 Enthaltungen.
Die Resolution empfiehlt dem Sicherheitsrat Untersuchungen zu Menschenrechtsverstößen in Nordkorea und den Verantwortlichen für die Verbrechen.
Es ist das elfte Jahr in Folge, dass die Generalversammlung eine Resolution zur Menschenrechtssituation in Nordkorea verabschiedet und das zweite Jahr in Folge, dass eine Einschaltung des Internationalen Strafgerichtshofes gefordert wird.
In der Resolution werden die innerkoreanischen Familienzusammenführungen im Oktober positiv hervorgehoben, ebenso die Eröffnung des UN-Büros in Seoul, das Menschenrechtsverstöße in Nordkorea dokumentiert.
Auch wurden die Anstrengungen von Generalsekretär Ban Ki-moon erwähnt, der sich für ein besseres Verhältnis zwischen Süd- und Nordkorea und die Stabilisierung der Situation auf der koreanischen Halbinsel einsetze.