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Internationales

Nach Explosion am Yasukuni-Schrein Haftbefehl gegen Südkoreaner erlassen

Write: 2015-12-15 11:02:05Update: 2015-12-15 14:16:30

Nach Explosion am Yasukuni-Schrein Haftbefehl gegen Südkoreaner erlassen

Nach der Explosion in einer Toilette am Yasukuni-Schrein in Japan ist Haftbefehl gegen einen Südkoreaner erlassen worden.

Das Bezirksgericht von Tokio habe Haftbefehl gegen den 27-Jährigen mit Nachnamen Jeon erlassen, berichteten südkoreanische Medien unter Berufung auf Quellen aus Ermittlerkreisen.

Die Polizei hatte ihn am Mittwoch wegen des Vorwurfs des unerlaubten Betretens des Schrein-Geländes verhaftet. Mit dem Haftbefehl zu dem selben Vorwurf zwei Tage später kann er zehn weitere Tage festgehalten werden.

Überwachungskameras hatten Jeon kurz vor der Explosion nahe dem Tatort gefilmt. Auch hatte er sich zum Tatzeitpunkt nachweislich in Japan befunden.

Nach dem Vorfall war er nach Südkorea zurückgekehrt und am vergangenen Mittwoch erneut nach Japan eingereist, wo er nach der Ankunft verhaftet wurde.

Die Explosion ereignete sich am 23. November um 10 Uhr. Die Polizei fand am Tatort, einer Toilette nahe dem Schrein, einen digitalen Timer und mehrere Metallstangen.

Laut japanischen Medienberichten soll Jeon bei der Rückkehr nach Japan Pulver mitgeführt haben, bei dem es sich um Schießpulver handeln soll. Dasselbe Pulver sei auf einer der Metallstangen am Tatort gefunden worden.

Beamte am südkoreanischen Flughafen Gimpo, über den Jeon ausgereist war, bestätigten, dass dieser schwarzes Pulver in einem Plastikbeutel im Gepäck hatte. Jedoch habe es sich nicht um Schießpulver gehandelt.

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