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Internationales

Koreanerin wahrscheinlich nach Exorzismusritual in Frankfurt gestorben

Write: 2015-12-10 09:04:19Update: 2015-12-10 10:21:06

Eine 41-jährige Südkoreanerin ist im Frankfurter Intercontinental Hotel tot aufgefunden worden.

Die lokale Staatsanwaltschaft teilte mit, dass die Frau vermutlich zum Zweck der Teufelsaustreibung ans Bett gefesselt und über einen Zeitraum von mindestens zwei Stunden brutal geschlagen worden sei. Damit ihre Schreie nicht gehört werden, hätten die Täter ihr ein Handtuch in den Mund gesteckt. Nach ersten Erkenntnissen sei Erstickung die Todesursache gewesen, hieß es.

Die Staatsanwaltschaft vernimmt fünf Koreaner, die am Tatort waren. Unter den Festgenommenen sind der 15 Jahre alte Sohn der Toten, ein Jugendlicher gleichen Alters, eine 44-jährige Frau und ihre zwei Kinder. Sie seien vor sechs Wochen nach Deutschland gereist, berichteten deutsche Medien. Sie sollen zur selben Kirche wie die Tote gegangen sein.

Die Staatsanwaltschaft fand am selben Tag, am 5. Dezember, in einem Haus in Sulzbach eine schwer verletzte Frau vor. Sie sei ebenfalls ein Opfer der Festgenommen, hieß es.

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