Führende Auslandsmedien haben über den Tod des früheren Präsidenten Kim Young-sam berichtet.
Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua veröffentlichte eine Meldung mit dem Titel „Früherer Präsident Südkoreas Kim Young-sam ist tot“.
Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) berichtete, dass Kim viele Jahre gegen die Militärdikatur und für die Demokratie des Landes gekämpft habe. Es wurde betont, dass er im Zuge eines friedlichen Machtwechsels Präsident geworden war.
AP wies auch darauf hin, dass Kim sich vehement gegen einen Luftschlag gegen Nordkorea ausgesprochen habe, als die Clinton-Regierung 1994 eine Bombardierung von Nordkoreas Nuklearanlagen erwogen hatte.
AFP berichtete, dass mit Kims Wahl zum Präsidenten die über 30-jährige Militärherrschaft beendet worden sei.
Reuters meldete, dass Kim nach seiner Wahl ins Parlament in seinen späteren Zwanzigern trotz der Verfolgung durch autoritäre Führer auf demokratische Reformen gedrängt habe.
Auch Zeitungen wie „Washington Post“, „Wall Street Journal“ „USA Today“ berichteten unter Berufung auf die AP-Meldung über Kims Tod.