Ein Japaner ist wegen des Versuchs der Brandstiftung am Koreanischen Kulturzentrum in Tokio verurteilt worden.
Ein Bezirksgericht in Tokio verurteilte heute Toshikazu Kondo zu zwei Jahren Haft. Es sei nicht zu dulden, dass der Angeklagte seine persönliche Abneigung gegen Süd- und Nordkorea in Form einer Brandstiftung ausgedrückt habe, hieß es zur Begründung.
Kondo wurde vorgeworfen, im März am Nebeneingang des Koreanischen Kulturzentrums Benzin für Feuerzeuge vergossen und versucht zu haben, einen Brand zu verursachen. Bei polizeilichen Ermittlungen sagte er aus, dass er die Tat aus Abneigung gegen Süd- und Nordkorea verübt habe.