Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat Südkorea vorgeschlagen, Diskussionen über die Demarkierung der Seegrenze zwischen beiden Ländern bald formell wiederaufzunehmen.
Die Äußerung machte Li beim Spitzentreffen mit Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye am 31. Oktober, wie das chinesische Außenministerium am Montag auf seiner Webseite bekannt gab.
Li habe vorgeschlagen, dass beide Länder Austausch und Dialog auf ranghoher Ebene stetig verstärken und die Kooperation in Bereichen wie nicht-traditionelle Sicherheit, Gesetzesvollstreckung und Rettung bei Katastrophen verstärken.
Beide Länder hatten beim Spitzentreffen im Juli 2014 vereinbart, dieses Jahr Verhandlungen über die Festlegung der Meeresgrenze aufzunehmen. Entsprechende Verfahren sind derzeit im Gang.
Die Ausschließlichen Wirtschaftszonen Südkoreas und Chinas überlappen sich zum Teil. Um die Frage zu klären, führten beide Länder seit 1996 fast jedes Jahr Gespräche, jedoch ohne konkrete Fortschritte zu erzielen.