Laut einem japanischen Zeitungsbericht erschwert die Forderung Südkoreas nach einer Entschuldigung für die Sexsklaverei der japanischen Armee die Terminkoordinierung für ein bilaterales Spitzentreffen.
Die südkoreanische Regierung habe gefordert, dass Japans Premierminister Shinzo Abe anlässlich des Spitzengesprächs Reue und eine Entschuldigung für die Sexsklaverei des Militärs im Zweiten Weltkrieg äußere. Die japanische Regierung fordere jedoch ein Spitzentreffen ohne Vorbedingungen, schrieb „Sankei Shimbun“.
Wie verlautete, stimmten die zuständigen Behörden beider Länder Meinungen ab, ob das erste bilaterale Spitzengespräch zwischen Präsidentin Park Geun-hye und Premier Abe anlässlich des Spitzentreffens zwischen Südkorea, China und Japan zustande komme. Das trilaterale Treffen soll am 1. November in Seoul stattfinden.