UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat der Generalversammlung einen Bericht zu Menschenrechtsverletzungen in Nordkorea eingereicht.
In dem Bericht wird die Menschenrechtssituation im Norden von September 2014 bis August dieses Jahres beschrieben. Anlass für den Bericht ist eine im letzten Jahr verabschiedete Resolution der Generalversammlung.
Darin heißt es, dass die nicht hinnehmbare Situation der Menschenrechte in Nordkorea unverändert sei. Die Weltgemeinschaft wird aufgerufen, bei Verbesserungen der Situation führend zu sein.
Auch Entführungen durch Nordkorea und die schwierige Versorgung mit Nahrungsmitteln werden in dem Dokument beschrieben. Ebenso wird eine Einschätzung vorgenommen, inwiefern internationale Sanktionen gegen den Norden die dortige humanitäre Hilfe beeinträchtigen.
Um die Menschenrechtslage verbessern zu können, müsse Pjöngjang den Austausch mit der Weltgemeinschaft verstärken und die für Menschenrechtsverstöße Verantwortlichen bestrafen, heißt es in dem Bericht.