Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat eine Opfergabe an den Yaskuni-Schrein geschickt.
Dies berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am heutigen Samstag.
Offenbar aus Sorge über diplomatische Konflikte habe Abe einen Besuch am Schrein vermeiden wollen.
Vom 17. bis 20. Oktober findet das Herbstritual an dem umstrittenen Mahnmal statt, dass auch zu Ehren japanischer Kriegsverbrecher errichtet wurde.
Abe besuchte den Schrein zum ersten Jubiläum des Amtantritts seines zweiten Kabinetts am 26. Dezember 2013. Seitdem übersandte er lediglich Opfergaben zu wichtigen Anlässen.