China will erwägen, gemeinsam mit anderen Ländern die Aufnahme von Dokumenten zur Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg in die Liste des Weltdokumentenerbes zu beantragen.
Chinas Versuch, bereits dieses Jahr Aufzeichnungen über die Sexsklaverei auf die Welterbeliste zu setzen, scheiterte.
Die UNESCO habe darauf hingewiesen, dass es neben China auch in anderen Ländern Opfer der sexuellen Versklavung durch das japanische Militär gebe. Sie habe China eine gemeinsame Beantragung vorgeschlagen, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Hua Chunying, am Montag vor der Presse.
Daher gilt es als sehr wahrscheinlich, dass China gemeinsam mit betroffenen Ländern wie Südkorea bei einer Sitzung der UNESCO im Jahr 2017 die Bewerbung einreichen wird.
Die südkoreanische Regierung bereitet sich ihrerseits vor, mit betroffenen Ländern die Aufnahme von Aufzeichnungen über die Sexsklavinnen in die Liste anzustreben.