Aufzeichnungen über das Massaker von Nanking im Jahr 1937 sind in das UNESCO-Weltdokumentenerbe aufgenommen worden.
Am Freitag gab das internationale Beratungskomitee der UNESCO bekannt, dass 47 der 88 nominierten Dokumentensätze aus 61 Ländern in das Weltdokumentenerbe aufgenommen würden.
Die Aufzeichnungen über das Massaker von Nanjing dokumentieren ein Massaker des japanischen Militärs, bei dem nach Angaben Chinas mehr als 300.000 Bewohner der Stadt sowie Soldaten starben.
Unter den historischen Dokumenten befinden sich auch Akten von Kriegsverbrecherprozessen im Zusammenhang mit dem Massaker.
Während die Nanking-Dokumente in das Dokumentenerbe aufgenommen wurden, wurden historische Dokumente in Bezug auf die Sexsklaverei Japans nicht aufgenommen. Die Aufnahme dieser Dokumente war auch von China unterstützt worden.