Das Beratungskomitee der UNESCO hat eine KBS-Sondersendung für zerstreute Familien aus dem Jahr 1983 in das Weltdokumentenerbe aufgenommen.
Die KBS-Sondersendung hatte zur Zusammenführung von Familien, die seit dem Koreakrieg getrennt waren, geführt.
Während ihres 12. Treffens in Abu Dhabi hat das Beratungskomitee Südkoreas Antrag zur Aufnahme der Sendung in das Weltdokumentenerbe entsprochen.
Das neu aufgenommene Archivmaterial der KBS-Live-Sondersendung „Finden zerstreuter Familien“ dokumentiert eine 138-tätige Livesendung, die ab dem 30. Juni 1983 ausgestrahlt wurde.
Die ursprünglich auf 95 Minuten angesetzte Sendung wurde auf 453 Stunden und 45 Minuten verlängert, da die Resonanz der Menschen, die ihre Familienmitglieder finden wollten, sehr groß war.
Von den etwa 100.000 Menschen, die bei der Sendung auftreten wollten, traten etwa 53.000 auf. Mehr als 10.000 fanden ihre Familien wieder.