US-Vizeaußenminister Tony Blinken hat Nordkorea davor gewarnt, strategische Provokationen zu verüben.
In einem solchen Fall würden harte Maßnahmen der internationalen Gemeinschaft folgen, sagte Blinken am Dienstag in Seoul nach dem Treffen mit Südkoreas Vizeaußenminister Cho Tae-yong und einem Höflichkeitsbesuch bei Außenminister Yun Byung-se.
Er hoffe, dass Nordkorea seinen Plan für den Start einer Langstreckenrakete überdenke, sagte der Diplomat vor der Presse.
Die USA diskutierten sowohl mit Südkorea und Japan als auch mit China und Russland. Alle beteiligten Länder würden entschlossen die Meinung vertreten, dass Nordkorea nicht nur auf Provokationen verzichten sondern auch zu sinnvollen Bemühungen für die Denuklearisierung zurückkehren müsse.
Er betonte zudem, dass Washington offen für Verhandlungen mit Pjöngjang bleibe.
Zur Einigung auf die Transpazifische Partnerschaft (TPP) hieß es, die USA würden die Gelegenheit begrüßen, über einen Beitritt Südkoreas zu dem Pakt zu diskutieren.
Blinken wird im Anschluss an seinen Besuch in Südkorea nach Peking weiterreisen.