Nach mehreren Morden an Ausländern in Bangladesch hat die südkoreanische Botschaft die Landsleute zur Vorsicht gemahnt.
Ein Japaner in seinen Sechzigern wurde am Samstag in Rangpur im Norden Bangladeschs von Bewaffneten, die auf einem Motorrad fuhren, erschossen.
Die sunnitische Terrorgruppe IS bekannte sich zu dem Anschlag. Die Gruppe behauptete zudem, dass sie auch für die Ermordung eines italienischen Mitarbeiters einer Hilfsorganisation am 28. September in Bangladesch verantwortlich sei.
Bangladeschs Premierministerin wies jedoch die Behauptung von IS als haltlos zurück. Die Regierung in dem südostasiatischen Land geht vielmehr davon aus, dass hierfür Gruppen verantwortlich sind, die mit einem jüngsten Gerichtsurteil zu Oppositionspolitikern unzufrieden waren. Die Politiker hatten sich wegen des Vorwurfs, Kriegsverbrechen begangen zu haben, vor Gericht verantworten müssen.
Die südkoreanische Botschaft bat die Landsleute um Vorsicht und riet vom Verlassen des Hauses ab.