Ein Opfer der Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg hat in London über die Erlebnisse in japanischen Frontbordellen berichtet.
Im dortigen Koreanischen Kulturzentrum berichtete die 90-Jährige am Freitag anderthalb Stunden über die Zeit von ihrer Verschleppung im Alter von 14 Jahren bis zur Rückkehr mit 22.
Anders als zunächst behauptet sei sie nicht in eine Fabrik sondern auf einen Truppenstützpunkt in Taiwan gebracht worden. Man habe sie in viele Länder verschleppt, darunter Hongkong, Malaysia, Indonesien und Singapur.
Kim beklagte, dass die japanische Regierung die Sexualverbrechen leugne, während noch Opfer von damals leben würden.
Sie riet der japanischen Regierung zu Anstrengungen, um die Angelegenheit zu klären.