Südkoreas Atomunterhändler Hwang Joon-kook hat Nordkorea vor einem Satellitenabschuss gewarnt.
Nach dem Gespräch mit dem Sondergesandten für die Nordkoreapolitik im US-Außenministerium Sung Kim am Mittwoch in Washington sagte Hwang, sollte Nordkorea den angekündigten Satellitenabschuss wagen, würden weitere Sanktionen des UN-Sicherheitsrates gegen das kommunistische Land verhängt. Es würde dann von der internationalen Staatengemeinschaft weiter isoliert.
Nordkoreas Satellitenabschuss werde im Rahmen der Atomwaffenentwicklung des Landes als Verbesserung der Technologie zum Start von Atomwaffen gesehen.
Hwang wies darauf hin, dass das Recht auf die friedliche Nutzung des Weltraums für Nordkorea durch die UN-Sicherheitsratsresolution eindeutig eingeschränkt wird.
Der südkoreanische Diplomat unterstrich, die Teilnehmerstaaten bei den Sechser-Atomgesprächen sowie der Weltsicherheitsrat, der die Verantwortung für den Weltfrieden und die Sicherheit übernehme, beurteilten die Schritte Nordkoreas als ernsthafte Bedrohung für den Frieden.
Nordkorea hatte angekündigt, um den 70. Gründungstag seiner Arbeiterpartei am 10. Oktober herum einen eigens entwickelten Satelliten starten zu wollen.