Laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) leiden die Nordkoreaner seit Mitte Juli unter schlimmen Dürreschäden.
Wie der Sender "Voice of America" unter Berufung auf einen FAO-Vertreter berichtet, bekomme ein Nordkoreaner seit Mitte Juli nur 250 Gramm Nahrungsmittel pro Tag, 160 Gramm weniger als gewöhnlich. Dies sei weniger als die Hälfte der von der UNO empfohlenen Nahrungsmenge.
In ihrem jüngsten Bericht im Juni äußerte die FAO die Einschätzung, dass Nordkoreas Reisernte dieses Jahr um zwölf Prozent im Vorjahresvergleich auf 2,3 Millionen Tonnen fallen werde. Von der Dürre sei etwa ein Viertel der gesamten Reisanbaufläche in Nordkorea betroffen.