Eine internationale Konferenz über die Gesundheitssicherheit ist am Mittwoch in Seoul mit der Annahme einer Erklärung zur Forderung nach globaler Kooperation gegen die Bedrohung durch Infektionskrankheiten zu Ende gegangen.
Die Teilnehmerstaaten des zweiten ranghohen Treffens der Global Health Security Agenda (GHSA) zur Diskussion über die globale Kooperation für die Gesundheitssicherheit gaben die Seouler Erklärung bekannt.
Darin steht, die Länder würden erkennen, dass Infektionskrankheiten nicht nur ein Gesundheitsproblem bestimmter Staaten, sondern Bedrohungen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf internationaler Ebene darstellten. Sie würden aktiv kooperieren, um die Gesundheitssicherheit zu schützen.
In der Deklaration wurden auch elf Aktionspakete für die globale Gesundheitssicherheit vorgelegt. Dazu zählen die Verhinderung des Ausbruchs von Zoonosen und die Verschärfung der Überwachung in Echtzeit.
Außerdem wurde jedem Land dazu geraten, gemäß den Internationalen Gesundheitsvorschriften der Weltgesundheitsorganisation seine Kompetenz für die Gesundheitssicherheit und das Gesundheitssystem zu verstärken.