Japanische Medien haben Interesse an der Vereinbarung zwischen den Staatschefs Südkoreas und Chinas von trilateralen Gipfelgesprächen mit Japan gezeigt.
Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye und ihr chinesischer Amtskollege Xi Jinping vereinbarten am Mittwoch in Peking, Ende Oktober oder Anfang November trilaterale Gipfelgespräche mit Japan zu veranstalten.
Die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, dass die japanische Regierung Fortschritte bei der Abstimmung für einen Dreier-Gipfel erwarte. Tokio wolle erstmals ein Treffen zwischen Präsidentin Park und Premier Shinzo Abe zustande bringen und dadurch die Beziehungen zwischen beiden Ländern verbessern.
NHK berichtete unter Berufung auf einen Regierungsvertreter, dass Tokio über die Vereinbarung zwischen Park und Xi vorher informiert worden sei. Japan habe einem konkreten Termin für das Treffen noch nicht zugestimmt. Das Land betrachte die Vereinbarung als positive Botschaft, hieß es.
Die Zeitung „Asashi Shimbun“ schrieb, dass die japanische Regierung voraussichtlich der Veranstaltung eines trilateralen Gipfeltreffens Ende Oktober oder Anfang November zustimmen werde. Es werde erwartet, dass bilaterale Gespräche zwischen Park und Abe zustande kämen.
„Yomiuri Shimbun“ schrieb, dass sich Präsidentin Park mit Rücksicht auf Sorgen der USA und Japans um ein baldiges Zustandebringen trilateraler Gipfelgespräche gekümmert habe, die zum ersten Spitzentreffen mit Premier Abe führen würden.
Gleichzeitig berichteten Medien wie die Nachrichtenagentur Kyodo über Sorgen, dass anlässlich Parks Teilnahme an der Militärparade in Peking Chinas Aufrüstung gefördert und die Offensive Südkoreas und Chinas gegen Japan in Geschichtsfragen verstärkt werden könnte.