Japan will durch ein Panel der Welthandelsorganisation (WTO) eine Lösung für Südkoreas Importverbot für seine Fischereiprodukte finden.
Die japanische Regierung wolle möglicherweise am Donnerstag die WTO bitten, ein Panel zur Klärung des Streits zu bilden, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Mittwoch.
Tokio behauptet, dass Seouls Importverbot nicht auf einer wissenschaftlichen Grundlage beruhe und einen Verstoß gegen die WTO-Regeln darstelle. Dagegen vertritt Südkorea die Position, dass der Schritt eine legitime Maßnahme für die Sicherheit seiner Einwohner sei.
Angesichts der Sorgen über radioaktive Stoffe nach dem GAU in Fukushima hatte die südkoreanische Regierung im September 2013 ein Importverbot für alle Fischereiprodukte aus acht japanischen Präfekturen einschließlich Fukushima verhängt.