Satellitenaufnahmen zeigen die mögliche Nutzung von Zentrifugen im nordkoreanischen Atomkomplex Yongbyon.
Das Analyseunternehmen IHS Jane´s mit Sitz in London geht nach der Auswertung von Satellitenbildern davon aus, dass beide Gebäude mit Zentrifugen in Betrieb seien. Für die Analyse wurden Aufnahmen aus dem Zeitraum Ende 2014 bis Anfang dieses Jahres verglichen.
Hinweise habe die Schneeschmelze auf den Dächern der Gebäude gegeben, da schmelzender Schnee auf Hitze und Aktivitäten im Gebäudeinneren hinwiesen. Ab Januar sei eine Schneeschmelze nur auf einem Gebäude zu erkennen gewesen, ab Februar auf beiden benachbarten Gebäuden.
Die Analyseexperten gehen davon aus, dass ab Januar Tests in einem Gebäude stattfanden und ab Anfang Februar der volle Betrieb in beiden Gebäuden aufgenommen worden sei.