Japan hat am Donnerstag der 200.000 Opfer des Atombombenabwurfs auf Hiroshima vor 70 Jahren gedacht.
Zu einer Gedenkfeier im Friedensdenkmal-Park in Hiroshima kamen Japans Premierminister Shinzo Abe und Abgesandte aus rund 100 Ländern, darunter die Staatssekretärin im US-Außenministerium, Rose Gottemoeller.
Abe sagte in seiner Rede, dass Japan im Herbst bei der UN-Generalversammlung einen neuen Resolutionsentwurf zur Abschaffung von Atomwaffen einbringen wolle. Er drückte jedoch keine Reue über Japans Aggressionskrieg aus.
Auch zehn Opfer und Hinterbliebene aus Übersee wie Südkorea, den USA und Brasilien waren anwesend.
Um den Ort der Zeremonie herum fand eine große Protestkundgebung gegen neue Sicherheitsgesetze statt, die die Abe-Regierung durchsetzen will.