Der Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus Mike Honda hat Japan dazu aufgerufen, Geschichtsschulbücher nicht abzuändern.
Das sagte Honda am Dienstag bei einer Veranstaltung in Washington anlässlich des achten Jahrestags der Annahme einer Resolution des Repräsentantenhauses zur so genannten Trostfrauenfrage.
Honda wies zudem darauf hin, dass es in Deutschland verboten sei, die Existenz von Vernichtungslagern zu verleugnen.
Unter Verwendung des koreanischen Wortes für "Sexsklavin" während seiner Ansprache fügte Honda hinzu, dass es bei der Sexsklavinnen-Frage nicht nur um Sklaverei, sondern allgemein um Gewalt gegen Frauen in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ginge.
Der US-Abgeordnete ergänzte, dass sich US-Präsident Barack Obama bei seinem Besuch in Seoul im vergangenen Jahr mit der Frage befasst und dass die ehemalige Außenministerin Hilary Clinton den Begriff "Sexsklavin" benutzt hat. Laut Honda stellten dies Botschaften an die Japaner dar, ihre Regierung und Ministerpräsident Shinzo Abe zu bedrängen, das Richtige zu tun.