Führende US-amerikanische Politiker haben gefordert, dass Japan sich für die sexuelle Versklavung von Frauen während des Zweiten Weltkriegs entschuldigen muss.
Die Vorsitzende des Parlamentsausschusses für auswärtige Angelegenheiten Na Kyung-won sagte, dass US-Abgeordnete diese Botschaft dem Vorsitzenden der Saenuri-Partei Kim Moo-sung bei seinem Besuch in den USA am Dienstag übermittelt hätten.
Nachdem Kim dem Vorsitzenden des Außenausschusses des US-Repräsentantenhauses Ed Royce für seine fortwährende Unterstützung gedankt hatte, das Thema hervorzuheben, sagte Royce, dass Japan in diesem Jahr, wo der 70. Jahrestag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs gefeiert wird, eine klare Entschuldigung für die sexuelle Versklavung abgeben müsse.
In einem weiteren Treffen sagte die Führerin der Demokraten im Repräsentantenhaus, Nancy Pelosi, dass sie Verständnis für die Schmerzen ehemaliger Trostfrauen hätte und dass es bedauerlich sei, dass der japanische Premierminister Shinzo Abe keine klareren Worte in dieser Angelegenheit gefunden hat.
Kim traf sich auch mit Mitgliedern des sogenannten Korea Caucus, einer parteiübergreifenden Gruppe amerikanischer Abgeordneter, die sich für koreanische Themen interessieren. Er bat sie um kontinuierliche Unterstützung bei der Förderung des südkoreanisch-amerikanischen Bündnisses, bei historischen Streitfragen mit Japan und der Verbesserung der Menschenrechtssituation in Nordkorea.