Das Außenministerium der Vereinigten Staaten hat Nordkorea im dreizehnten Jahr in Folge beim Menschenhandel den niedrigsten Rang, Stufe 3, zugewiesen.
Der am Montag veröffentlichte Menschenhandelsbericht (Trafficking in Persons Report) von 2015 sagt, Nordkorea "kommt den Minimalstandards zur Ausmerzung des Menschenhandels nicht vollständig nach und weist keinerlei Anstalten auf, das zu ändern."
Er hält fest, Nordkorea sei "ein Ursprungsland von Männern, Frauen und Kindern, die Opfer von Zwangsarbeit und Zwangsprostitution werden."
Der Bericht erklärt, dass Nordkorea seine Menschen dazu zwingt, in Gefängnislagern oder per Regierungsverträgen im Ausland zu arbeiten. Die Anzahl der Zwangsarbeiter im Ausland wird auf bis zu 50.000 Menschen geschätzt.
Er ergänzt, die Zwangsarbeit sei Teil eines "etablierten Systems der politischen Unterdrückung" und dass geschätzte 80.000 bis 120.000 Gefangene in den Lagern festgehalten werden.