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Internationales

Japanisches Unternehmen entschuldigt sich für Zwangsarbeit von US-Kriegsgefangenen

Write: 2015-07-20 13:46:10Update: 2015-07-20 15:16:08

Japanisches Unternehmen entschuldigt sich für Zwangsarbeit von US-Kriegsgefangenen

Ein japanisches Großunternehmen hat sich für den Einsatz von US-amerikanischen Kriegsgefangenen für die Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg entschuldigt.

Eine Delegation von Mitsubishi Materials traf am Sonntag im Simon Wiesental Center in Los Angeles den ehemaligen Zwangsarbeiter James Murphy.

Mitsubishi-Manager Hikaru Kimura sagte, dass über 900 US-Kriegsgefangene in vier Bergwerken der Vorgängergesellschaft Mitsubishi Mining Zwangsarbeit verrichtet hätten. Das Unternehmen entschuldige sich bei US-Kriegsgefangenen und deren Angehörigen aufrichtig dafür.

Der 94-jährige frühere Kriegsgefangene akzeptierte die Entschuldigung.

Mitsubishi entschuldigte sich damit als erstes japanisches Großunternehmen offiziell für die Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Das Unternehmen sprach jedoch die Zwangsarbeit von Koreanern nicht an und teilte mit, dass es eine Entschuldigung bei Zwangsarbeitern aus anderen Ländern erwägen könnte.

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