Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang hat gefordert, dass Japan sein Versprechen in Bezug auf die Geschichte einhalten und verantwortungsvoll mit historischen Fragen umgehen solle.
Das sagte Li bei einem Treffen mit dem japanischen Sicherheitsamtsleiter Shotaro Yachi am Freitag in Peking, teilte das chinesische Außenministerium mit.
Damit hat der chinesische Ministerpräsident indirekt gefordert, dass die Rede seines japanischen Amtskollegen Abe zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs eine Entschuldigung für frühere Taten beinhalten solle.
Angesichts der Gesetze zur Aufhebung von Restriktionen zu den bewaffneten Streitkräften kritisierte Li Keqiang, dass Tokio weiterhin eine Politik verfolgen solle, die zur Förderung des Friedens beitrage.
Shotaro Yachi besucht zur Teilnahme am ersten ranghohen politischen Dialog zwischen China und Japan Peking. Er sagte, Tokio wolle weiterhin dem Weg zur Friedensentwicklung folgen und historische Fragen ins Visier nehmen. Japan wolle zudem die Verständigung mit China aufrechterhalten und Konflikte angemessen behandeln.