Im Vorfeld einer Rede von Ministerpräsident Shinzo Abe zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs haben über 70 japanische Akademiker gefordert, dass Japan seine in der Vergangenheit gemachten Fehler klar anerkennen müsse.
Das betonten 74 Wissenschaftler für internationales Recht oder Politik, darunter Professor Yasuaki Onuma an der Universität Meiji, in einer Erklärung zur geplanten Rede des Ministerpräsidenten.
Jedes Land habe in der Vergangenheit Fehler gemacht. Tokio solle seine Fehler ohne zu zögern und mit klaren Worten zugeben. Es sei nicht zu leugnen, dass Japan durch Invasionen gegen China, Südostasien und den Überfall auf Pearl Harbor unzählige Menschenleben ausgelöscht und die koreanische Halbinsel sowie Taiwan als Kolonialmacht beherrscht habe.