Koreanische Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg haben die japanische Regierung und Unternehmen vor einem US-Gericht verklagt.
Das berichtete die japanische Zeitung „Sankei Shimbun“ am Freitag.
Im System zur Freigabe von Dokumenten über Gerichtsverfahren von US-Bundesgerichten sei festgestellt worden, dass zwei Opfer der Sexsklaverei eine Klage gegen Japans Kaiser Akihito, Premierminister Shinzo Abe und Unternehmen eingereicht hätten.
Die Klägerinnen fordern 20 Millionen Dollar Entschädigung für die Verletzung ihrer Menschenrechte. Sie seien als sogenannte Trostfrauen verschleppt und als Sexsklavinnen missbraucht worden, behaupten sie.
Die Klage sei am 13. Juli einem Bundesbezirksgericht in San Francisco eingereicht worden, hieß es weiter.