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Internationales

Japanische Firma will sich bei US-Kriegsgefangenen für Zwangsarbeit entschuldigen

Write: 2015-07-16 09:19:46Update: 2015-07-16 13:19:07

Japanische Firma will sich bei US-Kriegsgefangenen für Zwangsarbeit entschuldigen

Ein japanisches Großunternehmen will sich für den Einsatz von US-Kriegsgefangenen als Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg entschuldigen.

Mitsubishi Materials habe beschlossen, sich erstmals bei US-amerikanischen Opfern der Zwangsarbeit zu entschuldigen, berichtete die Nachrichtenagentur AP am Dienstag (Ortszeit).

Das Simon Wiesental Center, eine jüdische Menschenrechtsorganisation, teilte mit, dass eine Delegation des Unternehmens am Wochenende einen früheren US-amerikanischen Zwangsarbeiter treffen und eine offizielle Entschuldigung aussprechen werde.

AP führte die Entscheidung auf die zunehmende Kritik an Japan in Bezug auf die Kriegsvergangenenheit im Vorfeld des 70. Jahrestags des Endes des Zweiten Weltkriegs zurück.

Seine Vorgängergesellschaft hatte eine Vielzahl von Koreanern für die Zwangsarbeit eingesetzt, jedoch gab es weder eine Entschuldigung oder eine Entschädigung hierfür.

Die japanische Regierung entschuldigte sich 2009 und 2010 für die Zwangsarbeit von US-Kriegsgefangenen. Schätzungsweise 12.000 US-Kriegsgefangene mussten in rund 50 japanischen Minen oder Fabriken Zwangsarbeit verrichten.

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