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Internationales

Japanischer Professor fordert Umgang mit Trostfrauenfrage aus Sicht der Menschenrechte

Write: 2015-07-13 09:19:12Update: 2015-07-13 10:57:12

Nach Einschätzung eines japanischen Wissenschaftlers soll die Frage der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg unter dem Gesichtspunkt der Menschenrechte betrachtet werden.

Diese Forderung unterbreitete Professor Tadashi Kimiya an der Tokio Universität bei einem Symposium anlässlich des 50. Jahres der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Südkorea und Japan in Tokio.

Südkorea und Japan könnten eine gemeinsame Lösung für die Trostfrauenfrage finden, sollten sie die Angelegenheit nicht als „Südkorea versus Japan“ und „Gerechtigkeit versus Ungerechtigkeit“, sondern als „Verletzung der Menschenrechte der Frauen im Krieg“ betrachten.

Zwischen Südkorea und Japan sei eine Homogenisierung, nämlich das Teilen der Werte wie Marktwirtschaft und Demokratie, auffallend. Ein Umdenken sei erforderlich, bei dem durch das Teilen von Werten nach einer Problemlösung gesucht werde, schlug Kimiya vor.

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