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Internationales

Bürgerverbände in Japan fordern Abe zur Entschuldigung für Kriegsvergangenheit auf

Write: 2015-07-08 14:08:05Update: 2015-07-08 16:28:41

Japanische Bürgerorganisationen haben erneut Premierminister Shinzo Abe aufgefordert, in seiner Rede zum 70. Jahr des Endes des Zweiten Weltkriegs eine aufrichtige Entschuldigung für Überfälle in der Vergangenheit zum Ausdruck zu bringen. 

Hintergrund ist die wachsende Sorge darüber, dass sich Abe in der Rede nicht für die Kolonialherrschaft entschuldigen könnte. 

Die Organisation "Treffen der Bürgererklärung 70 Jahre nach dem Kriegsende" gab auf einer Pressekonferenz in Tokio bekannt, die japanische Regierung strebe schrittweise eine Politik an, nach der die internationalen Konflikte mit der Armee gelöst werden sollen. Die Regierung soll gründlich über den Krieg nachsinnen und sich bei den Opfern aufrichtig entschuldigen. 

Eine Reihe von Bürgerorganisationen in der japanischen Kansai-Region veröffentlichten am Dienstag auf einer Pressekonferenz eine Erklärung. Japan müsse der gewalttätigen Geschichte direkt ins Auge sehen und Verantwortung übernehmen. Es sei nicht akzeptabel, dass die Geschichte verdreht dargestellt und Reue sowie Entschuldigungen der früheren Regierungen in der Trostfrauenfrage abgelehnt würden, hieß es weiter. 





 

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