Ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs hat die Regierung in Tokio aufgefordert, künftige Generationen über die wahre Geschichte zu unterrichten.
Die Forderung stellte Kim Bok-dong in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia beim Besuch eines Denkmals für die Frauen, die als Trostfrauen für japanische Soldaten im Zweiten Weltkrieg dienen mussten.
Die japanische Regierung sollte mit der Lüge aufhören, dass Zivilisten Frauen und Mädchen in Frontbordelle gebracht hätten. Sie müsse alle Fehler der Vergangenheit eingestehen und sich dafür entschuldigen, forderte Kim.
Im Anschluss besuchte die 89-Jährige das Außenministerium in Washington und traf Beamte. Sie sagte, sie wünsche, noch zu Lebzeiten zu sehen, dass die japanische Regierung ihre Schuld eingestehe, eine rechtliche Entschuldigung ausspreche und die Opfer entschädige.
Dazu sagten US-Beamte, die USA forderten von der japanischen Regierung, die Frage der Sexsklaverei des Militärs umgehend zu lösen.