In Washington hat eine Demonstration für die Lösung der sogenannten Trostfrauenfrage stattgefunden.
Kim Bok-dong, ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs, forderte am Mittwoch (Ortszeit) bei der sogenannten Mittwochsdemonstration vor der japanischen Botschaft die Entschuldigung von Japans Premierminister Abe und die Wiederherstellung der Ehre der Opfer.
An der Veranstaltung nahmen über 50 Personen, darunter Vertreter einer in Washington ansässigen Bürgergruppe zur Lösung der Trostfrauenfrage, und von US-amerikanischen und philippinischen Sozialorganisationen teil.
Seit Januar 1992 demonstrieren ehemalige Sexsklavinnen und ihre Unterstützer jeden Mittwoch vor der japanischen Botschaft in Seoul und fordern Tokio auf, die Sexsklaverei als Kriegsverbrechen anzuerkennen und sich dafür zu entschuldigen. Es war das erste Mal, dass die Mittwochsdemonstration in Washington stattfand.