Nach Einschätzung des US-Außenministeriums ist die Menschenrechtslage in Nordkorea am schlimmsten in der Welt.
Das ging aus seinem Länderbericht über Menschenrechtspraktiken 2014 hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.
Darin steht unter Berücksichtigung der im Februar 2014 veröffentlichten Ergebnisse der Untersuchung der UN-Untersuchungskommission zu Nordkoreas Menschenrechten, dass systematische, weit verbreitete und schwere Menschenrechtsverletzungen durch das Regime und Beamte verübt würden. Diese Verletzungen entsprächen Menschheitsverbrechen.
Es würden öffentliche Hinrichtungen, Verschwindenlassen, willkürliche Inhaftierungen und Folter gemeldet. Die Einwohner hätten jedoch weder ein Recht noch die Fähigkeiten zur Änderung der Situation. Daher zähle die Bilanz zu den Menschenrechten Nordkoreas zu den schlimmsten der Welt, hieß es.
In dem Bericht wird Südkorea als Land eingestuft, in dem die Menschenrechte weitgehend respektiert würden. Gleichzeitig wurden Mobbing und Schikane beim Militär als ein schwer wiegendes Menschenrechtsproblem des Landes bezeichnet.