Die USA und China haben über Nordkoreas gleichzeitiges Streben nach dem Atomwaffenprogramm und der Wirtschaftsentwicklung diskutiert.
US-Präsident Barack Obama empfing am Mittwoch (Ortszeit) in Washington eine chinesische Delegation für den jährlichen Strategie- und Wirtschaftsdialog zwischen beiden Ländern. Dazu zählt Vizeministerpräsidentin Liu Yandong.
Beide Seiten hätten über die grundlegende Wichtigkeit dessen diskutiert, Nordkorea zu demonstrieren, dass es mit seinen Bemühungen um die gleichzeitige Entwicklung von Nuklearwaffen und seiner Wirtschaft keinen Erfolg haben könne, teilte das Weiße Haus mit.
Obama und die chinesische Delegation hätten auch ihre Zusage der Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel bekräftigt, hieß es weiter.
Es gilt als außergewöhnlich, dass die USA und China bei einer der ranghöchsten diplomatischen Diskussionen offiziell über Nordkoreas Parallelstrategie gesprochen haben.
Eine diplomatische Quelle sagte, Susan Rice, die nationale Sicherheitsberaterin von Präsident Obama, und Yang Jiechi, Chinas Staatsrat für auswärtige Beziehungen, hätten vor kurzem die Einschätzung geteilt, dass Nordkoreas gleichzeitiges Streben nach einem Wirtschaftsaufbau und Atomwaffen nicht gelingen könne.