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Internationales

Koreanische Opfer der Sexsklaverei wollen in USA gegen Japan klagen

Write: 2015-06-24 09:11:19Update: 2015-06-24 09:24:24

Koreanische Opfer der Sexsklaverei wollen in USA gegen Japan klagen

Koreanische Opfer der Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg wollen in den USA gegen Japan klagen.

Das gab die Gruppe, in der auch Verwandte von Opfern vertreten sind, am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt. Demnach solle die Klagen bei einem Bezirksgericht in Kalifornien eingereicht werden. Die Gruppe will auf eine Entschädigung in Höhe von 20 Millionen Dollar klagen.

Die Klage soll sich gegen Nachkommen des damaligen Kaisers Hirohito und den amtierenden japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe richten, schrieben japanische Medien.

Rechtsanwalt Kim Hyung-jin, der die Opfer-Gruppe vertritt, begründete die geplante Klage damit, dass die Opfer noch immer auf eine aufrichtige Entschuldigung warteten. Da nur noch wenige Opfer lebten und keine Zeit mehr bleibe, habe man sich zu der Klage entschlossen.

Ahn Shin-kwon vom House of Sharing, einer Einrichtung in Südkorea, in der ehemalige Sexsklavinnen im Alter betreut werden, sagte, dass nicht nur die einzelnen Opfer, sondern die Nation als Ganzes Schaden genommen habe.

Auch die Regierung in Seoul müsse Anstrengungen unternehmen, um Japan zu einer Entschuldigung und einem Eingeständnis von Verantwortung für die damaligen Geschehnisse zu bewegen, fügte er hinzu.

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