Die Position der japanischen Regierung zu einer eventuellen Anerkennung von Industriestätten als UNESCO-Welterbe bleibt unverändert.
Das sagte Chefkabinettssekretär Yoshihide Suga am Mittwoch. Südkorea fordert, dass Japan zugeben sollte, dass an sieben der 23 vorgeschlagenen Stätten Koreaner Zwangsarbeit verrichten mussten.
Da Diskussionen mit Südkorea über die Angelegenheit in Gang seien, seien keine konkreten Angaben möglich. Tokios Überzeugung habe sich jedoch nicht geändert.
Das Welterbekomitee werde mit Rücksicht auf die Empfehlung des Internationalen Rats für Denkmalpflege ICOMOS über eine Aufnahme der Anlagen in die Liste entscheiden. Japan wolle weiter die Mitglieder des Welterbekomitees einschließlich Südkorea um Verständnis für den Wert der Anlagen bitten, hieß es weiter.
Sugas Äußerungen werden als Ablehnung der südkoreanischen Forderung verstanden.