Südkorea und Japan haben ihren Streit über UNESCO-Weltkulturerbe nicht beilegen können.
Gespräche in Seoul über umstrittene Industrieanlagen in Japan, die Weltkulturerbe werden sollen, blieben am Dienstag ergebnislos.
Laut dem südkoreanischen Botschafter für Kultur und UNESCO-Angelegenheiten Choi Jong-moon wollten beide Seiten aber in naher Zukunft erneut zusammenkommen.
Japan hat 23 Industrieanlagen aus der Meiji-Zeit als Welterbe vorgeschlagen. Südkorea will sieben davon nicht als UNESCO-Erbe anerkannt sehen, weil dort etwa 57.000 Koreaner Zwangsarbeit verrichten mussten.
Das Welterbekomitee wird am 28. Juni in Bonn über die Aufnahme der Industrieanlagen in die Welterbeliste entscheiden.