Die Gesundheitsbehörden in Hongkong wollen wegen des Mers-Virus den medizinischen Austausch mit Südkorea aussetzen.
Das erklärte der Gesundheitssekretär der chinesischen Sonderverwaltungszone Ko Wing-man am Dienstag. Insbesondere der Austausch mit medizinischem Personal in der Region Seoul solle zunächst gestoppt werden.
Hintergrund ist der Mers-Verdacht bei einem Arzt in seinen 30ern, der für ein akademisches Austauschprogramm ein südkoreanisches Krankenhaus besucht hatte und später über Atemwegsprobleme klagte.
Laut dem Beamten gebe es Besorgnis wegen einer fehlenden Transparenz. Denn die Regierung in Seoul wolle nicht publik machen, welche Krankenhäuser von Mers-Patienten besucht wurden. Man wolle die WHO um eine Kooperation bitten, fügte er hinzu.