Die Gesundheitsbehörden in China und Hongkong wollen die präventiven Maßnahmen gegen die Atemwegskrankheit MERS verstärken.
Die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, die Regierung in Peking habe die zuständigen Behörden darüber informiert, dass in Huzhou in der Provinz Guangdong die Infizierung eines Südkoreaners mit dem MERS-Virus festgestellt worden sei. In die Region seien medizinische Spezialkräfte entsandt worden. Die Gesundheitsbehörde der Provinz sei dabei, die mit dem Koreaner in Kontakt gekommenen Personen zu suchen.
Der Südkoreaner war am Dienstag in Hongkong eingetroffen, bevor er nach Huzhou weiterreiste. Die Gesundheitsbehörde in Hongkong stellte die 18 Passagiere, darunter drei Koreaner, die mit derselben Maschine geflogen waren, unter Quarantäne.