16 japanische Organisationen von Historikern und Pädagogen haben gefordert, die verzerrte Darstellung der Frage der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg zu unterlassen.
Eine entsprechende gemeinsame Erklärung veröffentlichten die Verbände, darunter die Historical Science Society of Japan, am Montag in Tokio.
Viele historische Daten und Forschungen hätten die Existenz von Trostfrauen nachgewiesen, die in Frontbordelle verschleppt worden seien. Sollten Politiker und Medien weiter eine verantwortungslose Haltung in der Angelegenheit einnehmen, werde damit quasi eine Botschaft an die Weltgemeinschaft gesendet, dass Japan die Menschenrechte nicht respektiere, hieß es darin.
Dazu sagte ein südkoreanischer Regierungsvertreter, dass die japanische Regierung den Fakten in der Erklärung, in der sich die gemeinsame Meinung der meisten Historiker Japans widerspiegele, ins Gesicht sehen sollte. Tokio sollte in Geschichtsfragen aufrichtig vorgehen, forderte er.