Der US-Senat hat am Donnerstag ein neues Zollgesetz mit Maßnahmen gegen Wechselkursmanipulatoren verabschiedet.
Die Novelle wurde mit 78 Für- und 20 Gegenstimmen angenommen. Im Mittelpunkt steht, dass Importgüter aus Ländern, die den Wechselkurs manipulieren, mit Ausgleichszöllen belegt werden dürfen.
Ziel des neuen Gesetzes sind offenbar in erster Linie China und Japan. Experten meinen jedoch, dass auch Südkorea unmittelbar betroffen sein könnte.
Die US-Regierung hat behauptet, dass die Währungen Südkoreas, Chinas und Japans unterbewertet seien. Das Finanzministerium wies in einem jüngsten Bericht darauf hin, dass Länder mit einem großen Überschuss wie Südkorea eine ausgeglichenere Wirtschaftspolitik betreiben müssten.
Es ist jedoch ungewiss, ob die Vorlage im Repräsentantenhaus gebilligt wird.