Europäische Medien haben die Hinrichtung des nordkoreanischen Verteidigungsministers Hyon Yong-chol als Anzeichen für Instabilität des Kim Jong-un-Regimes betrachtet.
BBC wies darauf hin, dass Kim seit seiner Machtübernahme Ende 2011 ranghohe Militärs wiederholt austauschte. Die Hinrichtung von Hyon diene Kim ebenfalls dazu, Autorität zu demonstrieren.
Die britische Tageszeitung „The Guardian“ schrieb, dass Kim Jong-un Hyon Yong-chol habe beseitigen lassen, um seine Macht zu festigen. Das sei schließlich ein Zeichen, dass Kim kein Selbstvertrauen habe.
Die französische Zeitung „Libération“ betonte, es habe sich gezeigt, dass Kim Jong-un mit der Festigung seiner Macht Schwierigkeiten habe.
Zuvor hatte Südkoreas Geheimdienst vor dem Parlament berichtet, dass Hyon offenbar am 30. April in der Öffentlichkeit hingerichtet worden sei.