Japan will für seine ständige Mitgliedschaft im UN-Sicherheitsrat die Zahl der ständigen Mitglieder auf elf erhöhen.
Wie die japanische Zeitung „Yomiuri Shimbun“ schrieb, überprüfe die Regierung in Tokio einen entsprechenden Reformentwurf. Im Mittelpunkt stehe, dass die Zahl der ständigen Ratsmitglieder von derzeit fünf auf elf und die der nichtständigen Mitglieder von zehn auf 14 bis 15 steigt.
Demnach sollen bei einer Zustimmung der Zweidrittelmehrheit der Mitglieder sechs neue ständige Mitglieder gewählt werden können. Diese Länder dürften jedoch in den nächsten 15 Jahren kein Veto einlegen.
Die japanische Regierung will sich mit Brasilien, Deutschland und Indien, die ebenfalls nach einer ständigen Mitgliedschaft im Weltsicherheitsrat streben, im Mai auf einen Reformentwurf einigen. Dann soll dieser im Herbst der Generalversammlung der Vereinten Nationen vorgelegt werden.