Ein koreanisches Opfer der Sexsklaverei des japanischen Militärs im Zweiten Weltkrieg hat Japan erneut zur Entschuldigung für seine Kriegsverbrechen aufgefordert.
Lee Yong-soo, eine ehemalige Sexsklavin, besuchte am Mittwoch (Ortszeit) die Mädchenstatue zum Gedenken an die Opfer der Sexsklaverei in Glendale, Kalifornien.
Im Anschluss sagte sie vor Reportern, sie sei nicht verzweifelt, obwohl Premierminister Shinzo Abe während seines Besuch in den USA über die Forderung nach einer Entschuldigung für Japans Kriegsverbrechen hinweggesehen hatte.
Abes Rede vor dem US-Kongress habe einen Anlass dargestellt, dass betrügerisches Verhalten der Rechten Japans zutage komme. Sie wolle nicht sterben, bevor Japan sich nicht offiziell entschuldigt habe, hieß es weiter.
Lee wird sich bis 10. Mai in Los Angeles aufhalten, um die Geschichtsklitterung durch die japanische Regierung zu kritisieren und über die korrekte Geschichte zu informieren.