Internationales
Abgeordnete schickt Schreiben an Mitglieder von UNESCO-Welterbekomitee
Write: 2015-05-06 11:06:45 / Update: 2015-05-06 16:38:49
Die Leiterin des Parlamentsausschusses für Auswärtiges und Wiedervereinigung Nah Kyung-won hat ihr Vorgehen gegen eine mögliche Anerkennung umstrittener japanischer Anlagen als UNESCO-Weltkulturerbe verstärkt.
Nah hat am Mittwoch ein Schreiben an 17 von 21 Mitgliedern des UNESCO-Weltkulturerbekomitees geschickt. Darin wies sie darauf hin, dass in sieben von 23 in Frage kommenden Anlagen etwa 57.000 Koreaner während der Kolonialherrschaft unter miserablen Bedingungen Zwangsarbeit verrichten mussten. Es sei ein Verstoß gegen den grundlegenden Geist zum Schutz von Weltkulturerbe mit universellem Wert, wenn solche Orte auf die Welterbeliste gesetzt würden. Mit dem Versuch, seine moderne Geschichte als Kriegsverbrecher zu beschönigen, mache Japan das koreanische Volk in der Welt lächerlich, hieß es.
Ihr Schreiben war an 17 der 21 Mitgliedsländer adressiert. An Südkorea, Japan und zwei Länder, zu denen keine diplomatischen Beziehungen unterhalten werden, wurde das Schreiben nicht verschickt.
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